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Tagegelder in der Kfz-Unfallversicherung

KrankenhausflurÜber die Kfz-Unfallversicherung können Autofahrer sowohl ein Krankenhaustagegeld als auch ein Genesungsgeld in den Leistungsumfang einschließen. Damit diese Tagegelder von der Kfz-Versicherung gezahlt werden, muss unbedingt ein verkehrsbedingter Autounfall die Ursache für die Verletzung einer versicherten Person sein. 

Die Höhe der Tagegelder können Sie individuell vereinbaren und auf Ihre persönliche Lebenssituation anpassen. Treffen die Voraussetzungen für eine Versicherungsleistung ein, wird das vereinbarte Entgelt pro erstattungsfähigen Tag an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. In manchen Fällen ist die Höhe des Tagegelds auch von der Höhe der Versicherungssumme abhängig.


Voraussetzungen für ein Krankenhaustagegeld
Wenn Sie die Leistungen des Krankenhaustagegelds in Anspruch nehmen möchten, müssen Sie oder die versicherte Person sich aufgrund eines Unfalls in einer 

  • medizinisch notwendigen und

  • vollstationären


Heilbehandlung befinden. Ein großer Teil der Autoversicherungen fordert zusätzlich, dass bei dem Autounfall ein Sicherheitsgurt von den geschützten Insassen getragen wurde. Wenn diese Voraussetzungen zutreffen, wird das Tagegeld dann pro Tag von der Autoversicherung geleistet. Bei manchen Versicherungen ist die Leistung jedoch auf einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 1 bis 2 Jahre) begrenzt.

Die Höhe des Krankenhaustagegelds richtet sich im Normalfall an der abgeschlossenen Versicherungssumme aus. Laut Versicherungsbedingungen beträgt das Tagegeld 1/3 Promille der Versicherungssumme. Es kann jedoch auch auf einen maximalen Betrag beschränkt sein. Folgendes Beispiel dient zur Verdeutlichung: 

  • Versicherungssumme: 100.000,- Euro

  • Höhe des Tagegelds: 1/3 Promille; dies entspricht 33,33 Euro pro Tag.


Der Versicherungsschutz gilt fest für Krankenhausaufenthalte. Sofern sich ein verletzter Insasse in einem Sanatorium, Erholungsheim oder einer Kuranstalt aufhält, erlischt auch die Leistungspflicht der Kfz-Unfallversicherung.


Was leistet das Genesungsgeld?
Ein Genesungsgeld dient der finanziellen Absicherung beziehungsweise Überbrückung im Anschluss an einen vollstationären Krankenhausaufenthalt. Die versicherte Person muss dabei ein Krankenhaustagegeld bezogen haben, um einen Anspruch auf das Genesungsgeld zu haben. 

Die Höhe der Erstattung richtet sich dabei exakt an dem erhaltenen Krankenhaustagegeld. Abhängig davon, wie viele Tage die Entschädigung für den Krankenhausaufenthalt geleistet wurde, wird genauso viele Tage das Genesungsgeld anschließend bezahlt. Häufig wird die Versicherungsleistung von den Versicherungen für maximal 100 Tage bezahlt.

Die Entschädigungsleistung ist in der Kfz-Unfallversicherung gestaffelt. Nach der üblichen Staffelung wird 

  • 100% für den 1. bis 10. Tag

  • 50% für den 11. bis 20. Tag

  • 25% für den 21. bis 100. Tag


von der Autoversicherung vergütet. Muss man als Geschädigter mehrmals wegen desselben Unfalls in eine vollstationäre Krankenhausbehandlung, gilt dies als ununterbrochener Aufenthalt und wird entsprechend entschädigt.

 
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