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Schadenfreiheitsklassen nach einem längeren Stillstand

Paar beim AutofahrenViele Autofahrer nutzen ein Fahrzeug meist über mehrere Jahre hinweg. Durch die Nutzung im Straßenverkehr ist es dringend erforderlich, dass Sie als Fahrzeughalter eine Kfz-Versicherung abschließen. Während der Zeit als Verkehrsteilnehmer kann es jedoch auch mal vorkommen, dass die Absicherung über die Autoversicherung aufgrund einer Stilllegung nicht mehr notwendig ist.

Wird ein Kraftfahrzeug stillgelegt, benötigen Sie auch nicht mehr den Versicherungsschutz. Die Unterbrechung des Schutzes kommt vor allem in den folgenden Sachlagen bzw. Konstellationen vor:

  • Außerbetriebsetzung / Abmeldung

  • Autoverkauf

  • Totalschaden, Diebstahl oder Zerstörung

  • Ablauf des Saisonkennzeichens


Je nachdem wie lange der Zeitraum der Unterbrechung bzw. des Stillstands der Versicherung bestanden hat, kann ein Versicherungsnehmer unter bestimmten Umständen die bestandene Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) wieder übernehmen. Grundvoraussetzung für die Wiederaufnahme der Schadenfreiheitsklasse ist, dass der Stillstand nicht allzu lange existent war.


Unterbrechung bis zu 6 Monate
Wird ein Fahrzeug und somit die versicherungstechnische Deckung während eines Kalenderjahres höchstens 6 Monate abgemeldet, hat dies keinerlei Auswirkungen auf die SF-Klasse. Sie als Versicherungsnehmer können dann im kommenden Kalenderjahr die Schadenfreiheitsklassen wie gewohnt übernehmen und erhalten sogar noch eine bessere Rabattstufe, da der Schutz mehr als sechs Monate bestanden hat.


Unterbrechung zwischen 6 Monaten und 7 Jahre
Wenn Sie über einen längeren Zeitraum kein eigenes Fahrzeug mehr auf öffentlichen Straßen gefahren und keine Kfz-Versicherung beansprucht haben. können Sie trotzdem die alte SF-Klasse wieder aufleben lassen.

Erfolgt eine erneute Kfz-Zulassung maximal 7 Jahre nach der Stilllegung der Versicherung, können Sie die zuletzt genutzte Schadenfreiheitsklasse wieder in Anspruch nehmen. Die einzige Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist, dass Sie als Versicherungsnehmer einen Nachweis erbringen, dass Sie ununterbrochen im Besitz eines gültigen Führerscheins waren. Manche Unternehmen verzichten auf den Beweis. Bei Bedarf fordert jedoch der Kfz-Versicherer diesen Nachweis noch vereinzelt an.

Ist es dem Versicherungsnehmer nicht möglich, ein ununterbrochendes Vorliegen einer Fahrerlaubnis nachzuweisen, stuft die Autoversicherung den Kunden für jedes pausierte Kalenderjahr, in dem der Führerschein nicht vorhanden war, in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse.

Wurde vor der Unterbrechung ein Schaden verursacht, der noch nicht in der SF-Klasse berücksichtigt wurde, wird dies bei der Neuanmeldung mit einbezogen. Dabei erfolgt zuerst eine Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse aufgrund des Unfalls. Sofern der Nachweis einer bestandenen Fahrerlaubnis während der Unterbrechung der Versicherungszeit nicht erbracht werden kann, resultiert die Rückstung aufgrunddessen noch zusätzlich.


Unterbrechung größer als 7 Jahre
Teilweise kann eine Aussetzung des Versicherungsschutzes länger als 7 Jahre andauern, wenn Sie zum Beispiel länger im Ausland waren oder keinen eigenen Pkw gefahren sind. In diesem Fall ist eine Wiederaufnahme der SF-Klasse leider nicht mehr möglich. Die Autoversicherung ordnet danach den Versicherten wieder wie bei einer Ersteinstufung für Fahranfänger ein. Eine Sondereinstufung aufgrund der Übernahme eines Schadenverlaufs oder über den Ehegatten bleibt davon unangetastet und ist deshalb auch weiterhin möglich.

 
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