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Welche Schadenfreiheitsklasse haben Fahranfänger?

FahranfängerAls Fahranfänger werden Sie in der Autoversicherung im Normalfall in eine kleine Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Die Versicherungsgesellschaften gehen so vor, weil das Unfallrisiko bei Verkehrsteilnehmern mit wenig Erfahrung im Straßenverkehr höher ist als bei geübten Autofahrern. Kfz-Versicherungen stufen die versicherten Personen allerdings jedes Jahr in eine bessere Klasse, wenn sie während eines Kalenderjahres keinen Unfall verursacht haben.

Zu Beginn wird jeder Fahranfänger in die Schadenfreiheitsklasse 0 eingestuft. Hierbei kann der Beitrag für die Autoversicherung noch relativ hoch sein. Die genauen Einstufungen können Sie der Rabatt-Tabelle entnehmen. Dessen ungeachtet gibt es Möglichkeiten, die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) durch eine Sondereinstufung oder einer Übernahme des Schadenverlaufs schon von Beginn an zu verbessern. Dabei gibt es folgende Situationen zu unterscheiden:

  • Übergabe des vollständigen Schadenverlaufs
  • Sondereinstufung über ein Elternteil
  • Sondereinstufung über den Ehepartner

Grundsätzlich ist es für Fahranfänger auf Antrag zudem möglich direkt in die SF-Klasse 1/2 eingestuft zu werden, wenn bereits seit 3 Jahren eine vergleichbare Fahrerlaubnis vorliegt (sogenannte Führerscheinregelung). Die Fahrerlaubnis muss dabei von einem Staat innerhalb Europas erteilt worden sein, damit sie von dem Versicherungsunternehmen anerkannt wird.


Übernahme eines kompletten Schadenverlaufs
Für eine bessere Einstufung können Sie auch den Schadenverlauf einer zulässigen dritten Person (Ehepartner, Elternteil, Kinder) komplett übernehmen. Die Voraussetzungen hierfür sind, dass sich die Autos in derselben Fahrzeuggruppe befinden und die Rabatte von der Haftpflichtversicherung gemeinsam mit denen der Vollkaskoversicherung übernommen werden.

Der Fahranfänger erhält dann die Schadenfreiheitsrabatte, die vorher der anderen Person zugeschrieben waren. Hat die dritte Person den Schadenverlauf mit ihrem Einverständnis übergeben, wird der Dritte wie bei einer Neueinstufung zurückgestuft und hat somit keinen Anspruch mehr auf die Vergünstigungen.

Damit eine Übername der Schadenfreiheitsklasse funktioniert, muss der übernehmende Autofahrer nachweisen, dass er während der Versicherungszeit überwiegend das Kfz gefahren hat. Desweiteren muss dafür ein Nachweis zum einen in Form einer schriftlichen Erklärung erbracht werden. Und zum anderen anhand einer Führerscheinkopie, woraus hervorgeht, dass während der Versicherungszeit ein Führerschein vorhanden war.


Sondereinstufung über Eltern
Eine Sondereinstufung ist immer dann möglich, wenn Sie selbst oder ein Elternteil bereits ein anderes Fahrzeug bei dem jeweiligen Versicherungsanbieter versichert haben. Entscheidend für die neue Einstufung ist die vorhandene Schadenfreiheitsklasse der Eltern.

Bei einer bestehenden SF-Klasse von mindestens 1/2 werden auch Sie als Fahranfänger in die SF-Klasse 1/2 eingestuft. Liegt die Einstufung des anderen Autos mindestens in der SF-Klasse 2, werden Sie als neuer Fahrer im Straßenverkehr in die Schadenfreiheitsklasse 1 eingestuft. Im Vergleich zu einer kompletten Übertragung des Schadenverlaufs müssen die Elternteile in diesem Fall nicht auf Ihre eigenen Schadenfreiheitsrabatte verzichten.


Sondereinstufung über Ehegatten
Sofern innerhalb einer Ehe ein Ehepartner als Fahranfänger gilt, sind hier auch weitere Sondereinstufungen möglich. Die Grundlage muss allerdings sein, dass beide betreffenden Fahrer mindestens 23 Jahre alt sind. Hat einer der verheirateten Partner dann eine Schadenfreiheitsklasse von mindestens 2 oder 3, wird der andere Ehepartner auch in die jeweilige SF-Klasse eingestuft. Der Ehegatte kann auch hierbei die eigenen Rabatte behalten. 

 
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