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Kfz-Unfallversicherung - Was im Schadensfall tun?

Beinbruch durch AutounfallWenn es in der Autoversicherung zu einem Unfall kommt und Sie in der Abdeckung eine Kfz-Unfallversicherung eingeschlossen haben, können Sie die vereinbarten Tagegelder, Todesfall- oder Invaliditätsleistungen in Anspruch nehmen. Dafür müssen lediglich die jeweiligen Voraussetzungen für einen Leistungsanspruch vorhanden sein. Die Versicherung gibt dafür genaue Regeln vor.



Wie ist der Ablauf nach dem Schadensfall?
Sobald ein Unfall eingetreten ist, muss der entstandene Schaden der Kfz-Versicherung möglichst sofort gemeldet werden. Der Versicherungsnehmer muss dabei Unterlagen vorlegen, die den Unfallhergang und die daraus resultierenden Folgen dokumentieren. Ist es dem Versicherungsnehmer nicht möglich die Unterlagen zu überreichen (zum Beispiel aufgrund des Todesfalls), kann dies auch durch eine nahestehende Person übergeben werden.

Möchte man Leistungen aufgrund einer Invalidität in Anspruch nehmen, kann die Versicherungsgesellschaft in manchen Fällen außerdem eine Bestätigung über die Beendigung der Heilbehandlung anfordern, um sicherzugehen, dass der Heilungsprozess vorüber ist und keine Verbesserungen mehr zeitnah eintreten werden.

Um einen ärztlichen Nachweis über den Leistungsanspruch zu erhalten, können entsprechende Arztkosten anfallen. Der Arzt stellt zum Beispiel den genauen Grad der Invalidität oder eine umfangreiche Diagnose fest. Die Kfz-Unfallversicherung zahlt die hierfür anfallenden Kosten in folgender Höhe:

  • bei Invalidität bis zu 1 Promille der Versicherungssumme

  • bei Tagegeldern bis zu einem Tagessatz


Möchten Sie das Krankenhaustagegeld mit dem Genesungsgeld in Anspruch nehmen, reicht oftmals der Krankenhausentlassungsbericht zur Vorlage bei der Versicherung aus. Auf dem Bericht sind dann unter anderem die Diagnose und die Dauer des Aufenthalts vermerkt.


Welche Fristen gelten?
Nachdem die notwendigen Unterlagen bei der Autoversicherung eingegangen sind, wird meist innerhalb einer bestimmten Frist festgelegt, ob Leistungen aus der Kfz-Unfallversicherung in Anspruch genommen werden können. Die Fristen über die Mitteilung der Entscheidung erfolgen dabei in den folgenden Zeiträumen:

  • bei Invalidität innerhalb 3 Monate

  • bei Tagegeldern und im Todesfall innerhalb eines Monats


Werden Leistungen über die Kfz-Unfallversicherung anerkannt und ist man sich über die genaue Höhe der Entschädigungssumme einig, erfolgt die Auszahlung der Versicherungsleistung an den Versicherungsnehmer oder an die Hinterbliebenen spätestens nach 2 Wochen.

In manchen Fällen sind die Kunden direkt nach dem Schaden auf einen Vorschuss einer Entschädigungsleistung angewiesen. Sofern grundsätzlich ein Leistungsanspruch besteht, können Sie einen solchen Vorschuss bei der Kfz-Versicherung beantragen.


Überprüfung einer Invalidität
Sowohl das Versicherungsunternehmen als auch die versicherten Personen sind berechtigt, den anerkannten Invaliditätsgrad jährlich überprüfen zu lassen. Die Überprüfung kann jedoch maximal bis zu 3 Jahren nach dem Unfall erfolgen. 

Bei Kindern, die noch unter 14 Jahre alt sind, kann die Prüfungsfrist auf bis zu 5 Jahre verlängert werden.

Bestand bereits vor dem Unfall eine Invalidität, wird dieser Invaliditätsgrad bei der Berechnung der Leistung berücksichtigt. Der neue Invaliditätsgrad wird durch den Grad der bestehenden Vorerkrankungen gemindert, sofern der Anteil an den Unfallfolgen größer als 25 Prozent ist.

 
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