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Rabattschutz und Rabattretter in der Kfz-Versicherung

Rabattschutz für die Kfz-VersicherungIm Normalfall wird jeder Versicherungsnehmer nach einem schuldhaft verursachten Unfall in der Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft, wodurch der Versicherungsbeitrag teurer werden kann. Mit dem Rabattschutz können Sie die aktuelle Schadenfreiheitsklasse beibehalten, auch wenn Sie selber Schuld an einem Unfall mit dem Auto waren. Der derzeitige Schadenfreiheitsrabatt und der Preis für die Pkw-Versicherung bleiben somit auf dem gegenwärtigen Stand.

Häufig wird die Absicherung über den Kasko-Plus-Schutz eingeschlossen. Bei leistungsstarken Tarifen ist dieser Schutz jedoch bereits in der Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung inklusive, wodurch Sie als Autofahrer umfangreich abgesichert sind. Für die Teilkaskoversicherung ist der Rabattschutz nicht relevant, da hier kein Rabattsystem angewandt wird.


Wie funktioniert der Rabattschutz genau?
In der Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung wirkt sich der Rabattschutz positiv auf den Erhalt der aktuellen Rabattklasse aus, wenn Sie einen Verkehrsunfall verursacht haben. Den Rabattschutz können Sie wahlweise bei der Berechnung mit unserem Versicherungsrechner einschließen. Anders als der Rabattretter bei manchen Tarifen ist der Rabattschutz nicht automatisch mitversichert, sondern muss speziell arrangiert werden.

Wird ein selbstverursachter Schaden bei der Versicherung angezeigt, erfolgt damit keine Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse. Nach einem schuldhaft verursachten Unfall greift der Rabattschutz ein, wodurch der Schadenfreiheitsrabatt für das aktuelle und das kommende Kalenderjahr konstant bleibt. 

Erst wenn man einen zweiten Unfall innerhalb eines Kalenderjahres verursacht hat, wird man um die entsprechenden Versicherungsklassen zurückgestuft. Der erste Schaden in der Vollkaskoversicherung wird also nicht berücksichtigt.


Der Unterschied zum Rabattretter
Neben dem Rabattschutz gibt es auch den Rabattretter. Der Rabattretter ist automatisch bei manchen Premium-Tarifen der Kfz-Versicherungen eingeschlossen. Je nach Tarif fallen Versicherungsnehmer, die mindestens in der Schadenfreiheitsklasse 25 eingestuft sind, nach einem verursachten Unfall zwar in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse zurück. Allerdings bleibt immer noch die Höhe des Schadenfreiheitsrabatts erhalten. Der Beitrag der Versicherung wird dadurch von der Autoversicherung nicht angehoben. Dies kann zum Beispiel daran liegen, dass der Versicherungsnehmer lediglich in die Schadenfreiheitsklasse 22 zurückgestuft wird. In dieser Klasse kann dann der prozentuale Beitragssatz noch genauso hoch sein wie in der Schadenfreiheitsklasse 25.

Ein anderer Unterschied zu dem Rabattschutz ist, dass die Absicherung für jüngere Fahrer eher weniger zum Tragen kommt, da junge Autofahrer noch meist über geringe Rabatteinstufungen verfügen und somit das benötigte Rabattniveau nicht erreicht haben.

Sofern ein weiterer Unfall im Laufe des Jahres von dem Versicherungsnehmer schuldhaft verursacht wird, erfolgt eine weitere Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse
. Dadurch verringert sich der Schadenfreiheitsrabatt und der Versicherungsbeitrag wird für den Versicherungsnehmer unfreiwillig teurer. Der Rabattretter kann also in diesem Fall normalerweise kein zweites Mal eingreifen und die Erhöhung der Versicherungspreise nicht verhindern.


Der Rabattretter ist also kein besonderer Einschluss in der Autoversicherung. Er ist teilweise lediglich aufgrund der Konstellation des Rabattsystems automatisch vorhanden. Aufgrund der wörtlichen Ähnlichkeit der zwei Rabattsysteme sollten diese beiden Leistungsarten daher nicht miteinander verwechselt oder gar gleichgestellt werden.


 
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