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Rechte und Pflichten für die Beitragszahlung

Versicherungsbeiträge für das AutoDamit die Deckung der Autoversicherung jederzeit gewährleistet ist, müssen die Beiträge pünktlich und regelmäßig bezahlt werden. Verpassen Sie die Fälligkeit einer Zahlung, kann dadurch Ihr Versicherungsschutz verloren gehen.

Bei der Beitragszahlung in der Kfz-Versicherung unterscheidet man zwischen der Zahlung des Erst- und des Folgebeitrags. Für die Entrichtung der Beiträge gibt es verschiedene Regelungen. Ebenso bei dem Ablauf, wenn Sie mal die Geldleistung nicht rechtzeitig bezahlt haben.


Wann ist der Erstbeitrag fällig?
Nachdem Sie den Vertragsabschluss getätigt und eine Annahmebestätigung von der Versicherung bekommen haben, wird der erste Beitrag zum Tag des Versicherungsbeginns fällig. Der verbindliche Versicherungsbeginn ist im Versicherungsschein (Police) vermerkt. Der Erstbeitrag muss dann innerhalb von 14 Tagen beglichen werden. Sollte der Versicherungsschein erst nach dem festgelegten Beginn bei Ihnen als Versicherungsnehmer eingehen, beginnt die Zahlungsfrist erst ab dem Erhalt der Police.

In der Kfz-Versicherung gilt die Regelung, dass der Schutz erst dann wirksam wird, wenn der erste Versicherungsbeitrag bezahlt wurde. Sollte der Versicherungsbeginn schon eingetreten sein und der Beitrag innerhalb der Zahlungsfrist nicht bezahlt werden, hat man von Anfang an keinen Versicherungsschutz (gilt auch für den vorläufigen Versicherungsschutz). Eine Ausnahme gibt es nur, wenn Sie nicht selber Schuld an der verspäteten Beitragszahlung sind.

Der Versicherer hat bei einer Verspätung außerdem das Recht, jederzeit von dem Vertrag zurückzutreten. Es sei denn dem Versicherungsnehmer trifft für die Nichtzahlung keine Schuld. Sollte der Rücktritt in Kraft treten, kann die Autoversicherung eine angemessene Geschäftsgebühr für den Verwaltungsaufwand einfordern.


Welche Regelung gilt bei Folgebeiträgen?
Folgebeiträge müssen, je nach Zahlungsweise, zu den gegebenen Terminen bezahlt werden (meist zum Anfang eines Monats). Die Beitragszahlung kann entsprechend per Lastschriftverfahren oder Rechnung erfolgen. Bei Erhalt einer Rechnung ist der Zahlungstermin dort explizit vermerkt.

Wenn Sie den Zahlungstermin nicht einhalten und der Beitrag in Verzug gerät, verschickt die Kfz-Versicherung meistens zuerst eine Mahnung. In dieser Mahnung wird auf die verspätete Beitragszahlung hingewiesen und eine Frist von 14 Tagen für die Begleichung der Rechnung eingeräumt. Sollten Sie diese Frist ignorieren, kann auch hierbei der Versicherungsschutz verloren gehen.


Was passiert nach einer Mahnung?
Nach Ablauf der 14-tägigen Zahlungsfrist erlischt automatisch der Versicherungsschutz, wenn Sie Schuld an dem Verzug haben. Sollte es danach zu einem Unfall kommen, können Sie keine Leistung mehr über den Tarif in Anspruch nehmen. Die Kfz-Versicherung hat darüber hinaus noch die Möglichkeit, den Versicherungsvertrag sofort zu kündigen. Oftmals wird schon im Mahnungsschreiben auf den Eintritt der Kündigung hingewiesen, sobald die Frist abgelaufen.

Um den Kfz-Versicherungsvertrag wieder aufleben zu lassen, haben Sie die Gelegenheit, rückständige Forderungen innerhalb eines Monats zu begleichen. Die volle Deckung tritt dann wieder in Kraft, wenn alle Beiträge inklusive Verzugsgebühren ausgeglichen wurden. Erfolgt die Zahlung nicht, bleibt die Kündigung wirksam.

 
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