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Kfz-Haftpflichtschaden - Worauf müssen Sie achten?

AuffahrunfallWenn Sie mit dem Auto im Straßenverkehr einen Unfall verursachen und dabei einen Schaden gegenüber einer dritten Person verschulden, spricht man allgemein von einem Haftpflichtschaden. Der Unfallverursacher ist aufgrund der gesetzlichen Haftpflicht verpflichtet, für die Erstattung des Schadens aufzukommen. Damit die Kfz-Haftpflichtversicherung für die Kosten aufkommen kann, müssen Sie die in den Versicherungsbedingungen festgelegten Pflichten beachten.

Hierbei liegt die Priorität erstmal in der Einhaltung der Anzeigepflicht. Sobald Sie einen Kfz-Haftpflichtschaden verursacht haben und der Geschädigte seine Haftpflichtansprüche geltend machen möchte, müssen Sie als Versicherungsnehmer innerhalb einer Woche die Autoversicherung auf den Schaden hinweisen. Sofern noch nicht ganz klar ist, wer den Schaden schuldhaft verursacht hat, beginnt die Meldefrist ab dem Tag zu laufen, an dem der Unfallgegner einen Anspruch auf seine Entschädigung erhebt. Sie sollten jedoch trotzdem schon mal Ihr Versicherungsunternehmen über eine mögliche Forderung unterrichten.


Was ist bei einer gerichtlichen Klage zu tun?
Ein geschädigter Autofahrer hat gegenüber dem Unfallverursacher jederzeit die Möglichkeit, seinen Haftpflichtanspruch vor einem Gericht geltend zu machen, sofern sich der verantwortliche Verursacher weigert, den Schaden zu bezahlen oder der Versicherung anzuzeigen. Sollte ein solcher gerichtlicher Mahnbescheid eingegangen sein, sollten Sie unverzüglich die Kfz-Versicherung kontaktieren. 

Im Normalfall wird dann die Kfz-Versicherung den weiteren Schriftverkehr und die Führung des Rechtsstreits übernehmen. Im Folgenden kann zudem ein Rechtsanwalt beauftragt werden, der anhand einer Vollmacht im Auftrag des Versicherungsnehmers handelt und die Rechtsstreitigkeit mit dem Klagenden klärt.


Wann werden Leistungen gekürzt?
Damit Sie bei einem Kfz-Haftpflichtschaden die Leistungen aus der Autoversicherung in Anspruch nehmen können, müssen Sie die geforderten Pflichten, wie zum Beispiel die Anzeigepflicht oder Aufklärungspflicht, erfüllen. Bei einem Verstoß gegen die Pflichten wird die Entschädigung, je nachdem wie stark der Verstoß ist, entsprechend eingeschränkt oder gar nicht geleistet.

Die Kfz-Versicherung muss beispielsweise keine Leistungen erbringen, wenn der Versicherungsnehmer oder eine mitversicherte Person eine vorsätzliche Pflichtverletzung begeht. Ein solcher Fall kann vorliegen, wenn Sie sich selber oder andere Personen im Rahmen des Unfalls bereichern möchten oder bewusst wichtige Informationen fehlerhaft an die Versicherung weitergeben.

Wenn Sie als Versicherungsnehmer im Schadensfall grob fahrlässig handeln, kann die Versicherung die Leistung in einem bestimmten Rahmen kürzen. Die Beschränkung der Leistung ist dabei jedoch oftmals nur auf einen gewissen Höchstbetrag beschränkt.

Wie oben bereits erwähnt, sind Sie bei einer eingereichten gerichtlichen Klage dazu verpflichtet, die Versicherungsgesellschaft sofort zu informieren und die Führung des Rechtsstreits zu übergeben. Unterlassen Sie diese Verpflichtung, kann es passieren, dass eine höhere Entschädigung für den Haftpflichtschaden beglichen werden muss, wenn zum Beispiel gerichtlich festgesetzte Fristen nicht eingehalten wurden. Für die Autoversicherung entstehen somit mehr Kosten. Solche Mehrkosten können bei der Erstattung des Schadens von Seiten der Versicherung verweigert werden.

 
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