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Invaliditätsgrad mit der Gliedertaxe berechnen

RollstuhlfahrerDamit die Versicherungsleistung aus Ihrer Kfz-Unfallversicherung bestimmt und ausgezahlt werden kann, sind die Konditionen bereits von vornherein über die Gliedertaxe festgelegt. Darüber kann Ihre Auszahlung dementsprechend berechnet werden. Der vorhandene Invaliditätsgrad nach einem Unfall ist hierbei besonders wichtig. Je höher der Grad der Invalidität ist, desto größer ist auch Ihre Versicherungsleistung.


Was im Versicherungsfall tun?
Nach einem Unfall müssen Sie als geschädigte Person sofort einen Arzt aufsuchen, um später Leistungsansprüche bei der Autoversicherung geltend zu machen. Durch den Arztbesuch können Sie so beispielsweise weitere Schädigungen verhindern oder bereits vorhandene Schäden minimieren.

Für die Berechnung der Entschädigung müssen Sie lediglich über die Gliedertaxe den Körperteil heraussuchen, welcher beeinträchtigt, funktionsunfähig oder nicht mehr vorhanden ist. Der gültige Invaliditätsgrad wird dann je nach Schwere der körperlichen Beeinträchtigung prozentual auf Grundlage der Versicherungssumme ausgezahlt.

Beispiel:

  • Versicherungssumme: 100.000,- Euro

  • Diagnose: Beeinträchtigung des Beines

  • Invaliditätsgrad laut Arztattest: 60 Prozent


Die Kfz-Unfallversicherung leistet somit 60 Prozent von den 100.000,- Euro. Demnach beläuft sich die Entschädigungssumme für die versicherte Person auf 60.000,- Euro. 


Wovon ist der Invaliditätsgrad abhängig?
Eine Invalidität muss immer von einem Arzt festgestellt werden, damit Sie die Leistungen von der Kfz-Versicherung in Anspruch nehmen können. Der Arzt kann dabei entweder frei gewählt oder aber auch von dem Versicherungsunternehmen festgelegt werden, sofern Bedenken zu der Diagnose bestehen.

Angenommen es sind mehrere Körperteile oder Sinnesorgane funktionsunfähig oder in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Bei einer solchen Konstellation werden die Invaliditätsstufen entsprechend miteinander addiert. Der gesamte Invaliditätsgrad kann allerdings nicht über 100 Prozent hinausgehen. 

Waren Körperbereiche bereits vor dem Unfall komplett oder teilweise invalide, fallen diese vorhandenen Schädigungen nicht mehr in den Versicherungsschutz der aktuellen Kfz-Unfallversicherung. Je nachdem wie groß hierbei der Grad der Invalidität war, wird die Leistung der Unfallversicherung anteilig gekürzt.

Beispiel:

  • Versicherungssumme: 100.000,- Euro
  • Vorinvalidität: 10 Prozent
  • Invaliditätsgrad nach dem Unfall: 40 Prozent


Somit geht man bei der Entschädigungsberechnung von einer Invalidität in Höhe von 30 Prozent (40 Prozent abzüglich 10 Prozent Vorinvalidität) aus. Die Auszahlung der Versicherung beträgt somit 30.000,- Euro.


Was gilt bei Verlust oder totaler Funktionsunfähigkeit?
Sollten Sie aufgrund eines Unfalls ein Körperteil verlieren oder vollständig funktionsunfähig sein, gilt exklusiv die unternehmenseigene Gliedertaxe. Diese kann bei jeder Kfz-Versicherung variieren. Die Maßstäbe sehen dabei in etwa folgendermaßen aus:

Invaliditätsgrad Tabelle

 
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