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Was ist die Führerscheinregelung?

FührerscheinübergabeVersichern Sie zum ersten Mal ein Auto auf Ihren eigenen Namen, werden Sie normalerweise in eine niedrige Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) eingestuft. Haben Sie beispielsweise keinen Anspruch auf eine Sondereinstufung, sind die Beiträge für die Kfz-Versicherung dementsprechend relativ hoch. 

Für relativ junge Fahranfänger besteht trotz der erstmaligen Absicherung die Möglichkeit, sich über die Führerscheinregelung in einer etwas besseren Schadenfreiheitsklasse zu versichern. Dadurch wird der Schadenfreiheitsrabatt höher und der Versicherungsbeitrag günstiger.


Was bringt die Führerscheinregelung?
Zu Beginn der Vertragslaufzeit werden Sie in eine bestimmte SF-Klasse eingestuft. Sofern der Versicherungsvertrag in der SF-Klasse 0 (dies entspricht oft der Ersteinstufung für Fahranfänger) beginnt, können Sie eine Besserstellung anhand der Führerscheinregelung beantragen. 

Damit Sie sich auf die Regelung berufen können, müssen die folgenden Voraussetzungen zutreffen:

  • Fahrerlaubnis seit mindestens 3 Jahren ununterbrochen vorhanden

  • anerkannter Führerschein

  • vorher keine Schäden verursacht


Um einen Nachweis über den ununterbrochenen Besitz der Fahrerlaubnis zu erbringen, reicht es meist aus, wenn Sie eine Kopie des Führerscheins an die Versicherung einsenden, da auf der Fahrerlaubnis das Datum der Aushändigung vermerkt ist.


Welche SF-Klasse ist möglich?
Sofern Sie einen Antrag für eine Besserstufung bei der Kfz-Versicherung gestellt haben, überprüft diese den Sachverhalt und gibt Ihnen als Versicherungsnehmer eine schriftliche Rückmeldung.

Wenn die oben genannten Voraussetzungen vorliegen, wird der Vertrag rückwirkend je nach Versicherer in eine bessere Schadenfreiheitsklasse (meist die SF-Klasse 1/2) eingestuft und so behandelt, als wäre der Versicherungsvertrag von Beginn an besser eingestuft worden.

Neben der Führerscheinregelung besteht noch die Alternative, dass Sie das Auto auch anderweitig in die SF-Klasse 1/2 einstufen lassen können. Hierbei muss Ihre erforderliche Fahrerlaubnis auch seit mindestens 3 Jahren bestehen. Die einzige zusätzliche Voraussetzung für dieses Vorgehen ist jedoch, dass noch keine andere Autoversicherung auf den Namen des Versicherungsnehmers bestanden hat und ein Schadenverlauf nicht übernommen wurde.


Welche Führerscheine werden anerkannt?
Grundsätzlich werden alle Führerscheine anerkannt, die in einem Mitgliedsstaat des europäischen Wirtschaftsraums angeeignet wurden. Die Regelung gilt sowohl für Pkw's als auch für Motorräder.

Wurde die Fahrerlaubnis außerhalb dieser Zone gemacht, kann sie jedoch auch für eine bessere Einstufung der Schadenfreiheitsklasse anerkannt werden, wenn die Umschreibung nach den Vorschriften der Fahrerlaubnisverordnung ohne eine weitere theoretische oder praktische Fahrprüfung erfolgen kann.

 
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